Aufruhr


Aufruhr

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Auf|ruhr ['au̮fru:ɐ̯], der; -s:
Auflehnung einer empörten Menge gegen den Staat oder eine Führung:
einen Aufruhr unterdrücken.
Syn.: Aufstand, Erhebung, Meuterei, Rebellion, Revolte, Unruhen <Plural>.

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Auf|ruhr 〈m. 1; Pl. selten〉
1. Erhebung, Auflehnung (gegen die Staatsgewalt), Empörung
2. Durcheinander, Tumult
3. heftige Unruhe, starke Erregung
● \Aufruhr der Elemente (der Natur); \Aufruhr der Gefühle; die ganze Stadt war in \Aufruhr; jmdn., jmds. Gefühle, ein Volk in \Aufruhr bringen; in \Aufruhr geraten [→ Ruhr, rühren]

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Auf|ruhr , der; -s, -e <Pl. selten> [zu 1Ruhr in der alten Bed. »(heftige) Bewegung, Unruhe«]:
1. Auflehnung u. Zusammenrottung bes. gegen die Staatsgewalt:
das Land, das Militär ist in offenem A.;
die Menschenmenge geriet in A.
2. <o. Pl.> heftige Erregung:
jmds. Gefühle, Sinne, Leidenschaften in A. bringen, versetzen;
sein neues Buch sorgte für A.;
Ü ein A. der Elemente (geh.; Unwetter).

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Aufruhr,
 
Strafrecht: die Teilnahme an einer öffentlichen Zusammenrottung, bei der mit vereinten Kräften Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet wird; der entsprechende Straftatbestand des § 115 StGB ist im Jahre 1970 aufgehoben worden. (Landfriedensbruch)
 

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Auf|ruhr, der; -s, -e <Pl. selten> [zu 1Ruhr in der alten Bed. „(heftige) Bewegung, Unruhe“]: 1. Auflehnung u. Zusammenrottung bes. gegen die Staatsgewalt: das Land, das Militär ist in offenem A.; die Menschenmenge geriet in A.; Unfähig zu organisiertem A., setzten sie Plünderung gegen Plünderung (Ceram, Götter 264). 2. <o. Pl.> heftige Erregung: jmds. Gefühle, Sinne, Leidenschaften in A. bringen, versetzen; Für A. sorgte nur ein ... an jeden Nationalspieler persönlich gerichtetes Schreiben, das, ehe es die Adressaten erreicht hatte, bereits in zwei Zeitungen abgedruckt war (Kicker 82, 1981, 10); Ü ein A. der Elemente (geh.; Unwetter).

Universal-Lexikon. 2012.